Andrea Schröder-Ehlers macht Familienfreundlichkeit zur Richtschnur für neue Stadtpolitik - SPD Lüneburg bestätigt OB-Kandidatin
Selbstbewusst und mit einer klaren Strategie geht Andrea Schröder-Ehlers in den Wettbewerb um das Oberbürgermeisterinnen-Amt in Lüneburg. Das Votum der SPD dafür gab es auf der Mitgliederversammlung am Freitag (26. Juni 2026) im Kunstsaal. Einstimmig bei zwei Enthaltungen stimmten die Mitglieder für ihre Kandidatin, die Familienfreundlichkeit zur zentralen Richtschnur für alle wichtigen Entscheidungen in der Stadt machen möchte. „Unser Ziel ist ein Lüneburg, das alle Generationen zusammenführt. Solidarisch, gerecht und lebenswert.“
Was Familien in Lüneburg brauchen, umriss Andrea Schröder-Ehlers in ihrer Rede so: ein Zuhause, das sie sich leisten können, wirtschaftliche Sicherheit durch gute Arbeit und faire Löhne und gute Startbedingungen für Kinder und Jugendliche, aber auch sichere Wege, Beratungs- und Pflegeangebote für An- und Zugehörige und mehr. Sie machte dabei deutlich, dass ihr Familienbegriff einer ist, der alle Generationen und vielfältige Lebens- und Partnerschaftsmodelle umfasst.
Vor allem aber bräuchten diejenigen, die im Alltag dauerhaft füreinander Verantwortung übernehmen, „eine Stadtspitze, die ihnen den Rücken stärkt“, so Andrea Schröder-Ehlers. Eine Stadtspitze, die Themen richtig priorisiert, ihre Möglichkeiten kennt und diese auch nutzt. In diesem Sinne wolle sie ihre breite Erfahrung in Verwaltung und Politik einbringen und als Oberbürgermeisterin in den "Austausch mit Vereinen, Initiativen, Gewerkschaften, Kammern und vielen weiteren gesellschaftlichen Kräften der Stadt“ gehen.
Andrea Schröder-Ehlers (64) ist von Beruf Juristin und aktuell Vizepräsidentin des Landesrechnungshofes. Von 2008 bis 2022 war sie Abgeordnete im Niedersächsischen Landtag, sowie zuvor Fachbereichsleiterin bei der Hansestadt Lüneburg. Sie ist Mitglied in Rat und Kreistag Lüneburg.
Die Nominierung als Oberbürgermeister-Kandidatin für Lüneburg war kurzfristig erforderlich geworden, da der zuvor nominierte Kandidat, Oliver Wozniok, aus gesundheitlichen Gründen zurückziehen musste.