Lüneburger SPD wählt Oliver Wozniok offiziell zu ihrem OB-Kandidaten
Oliver Wozniok soll sich kümmern - klares Votum der SPD Lüneburg freut auch Ministerpräsident a.D. Stephan Weil
Der Kunstsaal im Lüneburg war voll besetzt, als die SPD aus der Hansestadt am Samstag (25. April 2026) ihren Wunschkandidaten für das Spitzenamt im Lüneburger Rathaus ohne Gegenstimmen bestätigte. Damit geht Oliver Wozniok jetzt ganz offiziell ins Rennen für das Oberbürgermeisteramt bei der Kommunalwahl am 13. September. Unter den ersten Gratulanten war der langjährige Niedersächsische Ministerpräsident a.D., Stephan Weil. Er hatte als Gast in Lüneburg unter anderem über die Bedeutung einer starken Gemeinschaft in einer “zunehmend besorgten Gesellschaft” gesprochen.
Oliver Wozniok (48), von Beruf Lehrer und ehemaliger Schulleiter, skizzierte überzeugend, wie er seine Aufgabe als Lüneburger Oberbürgermeister versteht: Er wolle eine Stadt für alle gestalten, “eine starke Stadt, die hinschaut und handelt”. Als Oberbürgermeister werde er ansprechbar und nah bei den Menschen bleiben und sich verlässlich um die nötigen Dinge kümmern. Und das sowohl mit Blick fürs Detail wie fürs große Ganze. Denn, so Wozniok: “Gute Kommunalpolitik ist der stärkste Schutz für unsere Demokratie.”
Aus seiner Arbeit im Bildungswesen und aus vielen Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern wisse er: “Menschen tragen viel mehr, als man ihnen von außen ansieht.” Gute Politik müsse das hören, sehen, bei ihren Entscheidungen mitdenken und so den Zusammenhalt in Stadt und Gesellschaft stärken.
Als Lüneburger Oberbürgermeister möchte Oliver Wozniok sich darum kümmern, dass der Alltag der Menschen funktioniert und dass sie sich das Leben in Lüneburg leisten können, vom bezahlbaren Wohnen angefangen. Drittes großes Ziel: Chancengleichheit. Bildung kommunal so zu gestalten, dass alle Kinder die Schule erfolgreich abschließen können, ganz gleich, in welchem Stadtteil sie leben oder welche Voraussetzungen ihr Elternhaus bietet, das ist Oliver Woznioks Herzensthema.
Schließlich möchte er als Verwaltungschef ein Rathaus gestalten, das den Lüneburgerinnen und Lüneburgern das gute Gefühl gibt: “Hier sind Sie richtig. Wir kümmern uns.”