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Lüneburg ist eine weltoffene und solidarische Stadt. Sie lebt von ihrer Vielfalt, dem Engagement und den Ideen der Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft. Dabei begreifen wir Vielfalt als Bereicherung durch neue Potentiale und Ressourcen. Wir bekennen uns zu den Grundwerten der Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Niemand wird ausgeschlossen. Alle Menschen haben die gleichen Rechte und Pflichten, jeder nimmt gleichberechtigt am Leben in der Gesellschaft und in der Gemeinschaft teil. Die rechtliche Gleichstellung und Chancengleichheit ist für uns Grundlage unserer Gesellschaft. Teilhabe muss jeden Tag neu gestaltet werden und setzt die Bereitschaft und das Zusammenwirken aller Beteiligten voraus.

Das Ziel unserer Politik ist es, über kulturelle und soziale Unterschiede hinweg, die gleichberechtigte Teilnahme und Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt in unserer Gesellschaft zu gewährleisten. Durch Ungerechtigkeiten und Diskriminierung entstehen soziale Konflikte. Wir bekennen uns daher ausdrücklich zur Antidiskriminierung, zur allgemeinen Gleichbehandlung und zur Solidarität. Das bedeutet, wir erkennen jeden Bürger in seiner Einmaligkeit an, wertschätzen und begegnen ihn mit Fairness, Offenheit und Respekt.

Gelebte Solidarität erwächst vor allem aus dem ehrenamtlichen Engagement unzähliger Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt. Insbesondere die Stadtteilhäuser oder Stadtteiltreffs sind Orte der Teilhabe und veranschaulichen gelebte Solidarität. Sie sind Zentrum für das nachbarschaftliche Zusammenleben und den Kontakt zu Menschen aller Generationen. Sie stärken die soziale Infrastruktur in dem Stadtteil und bieten darüber hinaus Möglichkeiten der Teilhabe und des bürgerschaftlichen Engagement. In jeder Hinsicht sind sie bereits jetzt für Lüneburg ein Erfolgsmodell. Solche lebendigen Mittelpunkte für alle Stadtteile zu schaffen und ihre Angebote auszuweiten, ist uns ein besonderes Anliegen.

Partizipation ist auch politische Teilhabe. Die ist uns sehr wichtig und wir sehen sie als eine besondere Aufgabe an. Sich mitverantwortlich fühlen, Ideen und Vorschläge einbringen, Verbesserungen anregen – mitmachen und mitentscheiden - für das Beste unserer Stadt. Dafür ist die SPD in Lüneburg immer offen, daher schaffen wir vielfältige Beteiligungsmöglichkeiten für die bürgerschaftliche Mitgestaltung.

Unsere Ziele:

4.1 Allgemeines

- Ausbau und Vernetzung der Angebote aus Sport, Freizeit und Bildung stärken und unterstützen, um Beteiligung zu ermöglichen.

- Das vielfältige Angebot ehrenamtlicher Helfer zur Hausaufgabenbetreuung, Nachhilfe und Leseförderung für Kinder und Jugendliche weiter unterstützen.

- Soziale Konflikte durch frühzeitige Präventionsarbeit in allen Bereichen abbauen und vermeiden.

- Den Kriminalpräventionsrat in seiner Arbeit unterstützen.

- Die Arbeit des Integrationsbeirats neu ausrichten.

- Die Finanzierung des Frauenhaus sichern.

- Chancengleichheit und Gleichstellung von Männern und Frauen weiter voranbringen.

- Diskriminierung in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens aktiv entgegentreten.

- Teilhabe am kulturellen Leben durch die Weiterentwicklung der „Hanse-Card“ ermöglichen.

4.2 Leben in den Stadtteilen

- Weitere Stadtteiltreffs oder Stadtteilhäuser, z.B. in Oedeme, bedarfsgerecht einrichten, als zentrale Orte der Teilhabe und des vielfältigen Engagements mit verlässlichen Ansprechpartnern anbieten.

- Den Bürgertreff in Kaltenmoor zum Stadtteiltreff ausbauen.

- Die Angebote der Stadtteiltreffs an der Lebenssituation der Menschen in den Quartieren ausrichten.

4.3 Sport und Freizeit

- Die Zuschüsse für die Aufwandsentschädigung der Übungsleiterinnen und -leiter in den Sportvereinen sichern.

- Dafür sorgen, dass die städtischen Sporthallen und Sportplätze den Vereinen pachtfrei zur Verfügung stehen.

- Durch Unterstützung für DLRG und Sportvereine beim Schwimmunterricht für Kinder unterstützen.

- Investitionsvorhaben der Vereine im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten unterstützen.

- Vorhandene Spielflächen instand halten und in neuen Wohngebieten Spielflächen einplanen.

- Unterstützung für den Neubau und die Sanierung von Sporthallen, z.B. Wettkampfgerechte Sporthalle, Sporthalle im Hanseviertel und der Sporthallen in Kaltenmoor

- Das Engagement und der Mut von Vereinen und Verbänden, sich interkulturell zu öffnen und neue Angebote zu entwickeln, um Menschen über kulturelle und soziale Unterschiede hinweg zu verbinden, wird unterstützt

- Erstellen eines Kunstrasenplatzes in Absprache mit dem Sportbeirat der Hansestadt.

4.4 Bürgerbeteiligung

- Durch öffentliche Fraktionssitzungen, Bürgerversammlungen und Bürgerforen dazu beitragen, dass mehr Bürgerinnen und Bürger sich an politischen Entscheidungen und am politischen Handeln beteiligen. Für größtmögliche Transparenz des politischen Handelns sorgen.

- Über besondere Veranstaltungen, wie z. B. „Lüneburg 2030+“, Bürgeranregungen aufnehmen und damit das Engagement für die eigene Stadt stärken.

- Das Internet als ein Instrument des Bürgerdialogs nutzen.

- Durch die Entwicklung von Teilhabekonzepten die Partizipation aller Bürgerinnen und Bürger als wesentliche Aufgabe der nächsten Jahre besonders fördern, insbesondere die Teilhabe für Jugendliche weiterentwickeln.